Kreislaufwirtschaft!

Kreislaufwirtschaft Die Preise für Rohstoffe wie Benzin, Heizöl aber auch Lithium oder Stahl zeigen ein Problem auf, das eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt ist. Viele Produkte werden nach kurzer Verwendung entsorgt. Schon 1987 wurde im Brundtland-Bericht definiert: Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation erfüllt werden, ohne die Möglichkeit der künftigen Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Die Regionalentwicklung Außerfern (REA) hat sich zu diesem Thema einen Fachmann eingeladen, der über das Lösungsmodell der Kreislaufwirtschaft referierte, die einen geschlossenen Materialkreislauf ermöglicht. Erneuerbare Rohstoffe wie beispielsweise Holz werden möglichst effizient eingesetzt und dadurch Müll vermieden. Durch Reparatur, Wiederverwendung und Recycling wird die Lebensdauer von Produkten verlängert. Neues wird, wenn möglich, aus wiedergewonnenen Rohstoffen hergestellt. REA-Obmann Günter Salchner betont, dass sich nicht nur die großen Betriebe umstellen müssen: „Jeder und jede Einzelne von uns kann einen Betrag leisten. Bei Kaufentscheidungen können wir auf Nachhaltigkeit achten und Kaputtes zur Reparatur bringen, bevor wir etwas Neues kaufen.“