Licht in der Krise!

LICHT IN DER KRISE Die Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude im Markt und der Burg Ehrenberg wurde aufgrund der Energiekrise bereits abgeschaltet. Nach einer Unterhaltung zwischen Reuttes Bgm. Salcher und Christian Senn (Obmann der Kaufmannschaft) über die Betriebsdauer der Weihnachtsbeleuchtung und möglicher Einsparungen, brachte Salchner dieses Thema auch in der letzten Gemeinderatssitzung auf den Tisch. Da die Sterne in der Mühler Straße und der Lindenstraße an die Straßenbeleuchtung angeschlossen sind und diese dann entweder die ganze Nacht oder gar nicht leuchten, ist Salchner für den Verzicht in diesen Straßenzügen. Er sucht das Gespräch mit den Unternehmern, um in der Gemeinde Reutte weitestgehend Strom zu sparen. Salchner ruft die Geschäftstreibenden auch dazu auf, die Dauer der Schaufensterbeleuchtung zurückzudrehen. Kaufmannschaftsobmann Christian Senn ist nach Rücksprache mit Gerfried Lovrecki (Geschäftsführer Kommunalbetriebe Reutte) und dem KM-Vorstand zu folgendem Schluss gekommen: Die Kommunalbetriebe und die Kaufmannschaft haben die Lichtanlagen 2013 auf Energie sparende LED-Glühbirnen umgerüstet. Vor der Umstellung auf Energiesparlampen wurden für die bestehende Beleuchtung für insgesamt 3496 Birnen jeweils 15 Watt benötigt. Die benötigte Anschlussleistung betrug damals 52.000 Watt. Durch den Leuchtmitteltausch auf 1,5-Watt-LED-Lampen werden seitdem lediglich 5244 Watt Anschlussleistung benötigt. Im Vergleich dazu benötigt ein Bügeleisen zwischen 2800 und 3200 Watt. Die Kaufmannschaft wünscht sich ein Übereinkommen mit der Gemeinde, die Betriebszeit der Weihnachtsbeleuchtung auf 22 Uhr zu verkürzen. Angesichts der herausfordernden Zeit, die den Menschen auf das Gemüt schlägt, sieht KM-Obmann Senn die Weihnachtsbeleuchtung als wichtiges Symbol der Ruhe und des Friedens und hofft mit den Lichtern ein gutes Miteinander einzuleuchten. Die geplanten Einsparungen wertet Salchner als positives Zeichen, sollte sich die Energiekrise jedoch weiter zuspitzen, ist der Bürgermeister der Meinung, dass sich alle den Anordnungen von weiter oben beugen werden müssen.